Der Weg zur Yogalehrerin

Mein Name ist Kristin und spirituell Krishnabai. Den Namen Krishnabai erhielt ich im Rahmen meiner Mantra-Weihe in der Yogalehrerausbildung und bedeutet, die Verehrerin Krishnas. Krishna steht im Hinduismus für Lebensfreude, Liebe, Weisheit und ist die 8. Reinkarnation Vishnu’s. Govinda ist ein Name für Krishna. Krishna steht auch für Hingabe zum Göttlichen, dem Bhakti Yoga.
Während meiner zahlreichen Reisen durch Südostasien kam ich schon früh mit dem Buddhismus und Hinduismus in Kontakt sowie auch mit dem Philosophiesystem des Yoga. Durch den Buddhismus erlernte ich die Meditation und genoss jede Minute in den zahlreichen Tempeln Thailands, Laos, Kambodschas und Myanmars. Immer wieder begegnete ich auch dem Yoga und so wurde schon im Jahr 2007, der Wunsch Yoga zu lehren in mir geweckt. Durch meinen beruflichen Weg, welchen ich dann eingeschlagen habe, trat der Wunsch wieder in den Hintergrund. 2016 reifte der Gedanke erneut und so wurde ich im März 2018 Yogalehrerin in der Tradition von Swami Sivananda im Ashram von Yoga Vidya/Bad Meinberg. Auf meinem Weg, fragte ich mich immer wieder „Wer bin ich?“ Das was ich innerlich schon lange wusste und spürte, wurde auf einmal so deutlich. Die Antwort gaben mir die vedischen Schriften des Jnana Yogas. Satchitananda – Sein- Wissen- Glückseligkeit, erkenne dein wahres Selbst. Mir wurde ein Weg gezeigt, meine Spiriualität hier in Deutschland zu leben. Seit dem unterrichte ich mit Hingabe an den Volkshochschulen und im privaten Bereich Yoga. Um meine Erkenntnisse weiter reifen zulassen und zu vertiefen, beschloss ich, die Ausbildung zu verlängern und erweitere meine Yogalehrer- Ausbildung für die Zulassung bei den Krankenkassen. Im Sommer 2018 folgte eine Ausbildung im Yin Yoga, sowie weitere Workshops und Ausbildungen im Yoga. Im Rahmen meiner beruflichen Betätigung als Ergotherapeutin erweiterte ich meine Kenntnis um den menschlichen Körper in unterschiedlichen Massageausbildungen, unter anderem in der WatPo Traditional Medical and Massage School Bangkok. Mein fundiertes Wissen in Anatomie und Physiologie binde ich in meinen Yogaunterricht gern mit ein und achte sehr auf das Alignment (Ausrichtung) und gebe/biete Hilfestellungen durch Adjustment. Dabei orientiere ich mich gern an den alten traditionellen Yogastilen auf Basis Sri. T. Krishnamacharya und deren direkten Schüler BKS. Iyengar und K. Pattabhi Jois. Zudem ist es mir auch möglich gezielt Yoga als therapeutisches Medium bei spezifischen Beschwerden (Yogatherapie) einzusetzen. „Stillstand bedeutet Rückschritt“. So entdeckte ich schon nach meiner Sivananda Ausbildung die Liebe zum Ashtanga Yoga und absolvierte hier erneut eine Ausbildung. Eine wichtige Lehrerin auf meinen Weg des Ashtanga Yoga ist Therese Poulsen. Sie vereint traditionellen Ashtanga mit dem Herz des Yogas (Philosophie), eine wahre Bereicherung in meinem Leben. Ich erlernte die erste Serie und im Jahr 2024 in Prag mit Manju Jois die zweite Serie. Mir ist es ein Anliegen und Bedürfnis die Tradition des Yoga, wie er in Indien gelehrt wird, zu wahren und weiterzugeben. Weitere Lehrer, die mich regelmäßig in meiner eigenen Praxis begleiten sind: Kino MacGregor, Dr. Ronald Steiner, Manju P. Jois, Vijay Kumar, Sriram und Anjali, Micheal Stewart, Ralf Otto und viele andere 🙂 Somit unterrichte ich traditionelles Yoga in Pößneck.
Fürchte dich nicht vor langsamen Veränderungen, fürchte dich vor dem Stillstand.
Weisheit aus Japan